Bald nun ist Weihnachtszeit....
Oh fein, als ich heut so gegen 17 Uhr, also in absoluter Dunkelheit, die Dluga entlang nach Hause gelaufen bin, da hab ich sie gesehen: Die erste offizielle Weihnachtsdeko. Also nicht die kleinen Tannenbäumchen im Shoppingcenter, die unter monströsen goldenen und/oder blauen Kugeln verschwinden, sondern diese Lichterdingsbumse, die quer über die Straße gehängt weren. Oh toll! Und weiter hinten, noch im Dunkeln, da stand er: Der Weihnachtsbaum. Das wird ein Fest, wenn der mich jetzt jeden Tag beim Nachhause - Gehen anstrahlt!
Und morgen früh wird das erste Türchen aufgemacht!
Freitag, 30. November 2007
Mittwoch, 28. November 2007
Subjektiver Arbeitsbericht
Bisher dachte ich immer, dass sich meine Arbeit mit so steifen Worten wie "kreative Beschäftigung geistig Behinderter" beschreiben lässt. Ich bin mir da nicht mehr so sicher...
In regelmäßigen Abständen kommt es vor, dass Basia in einem anderen Teil unserer Organisation etwas erledigen muss, manchmal für einen halben Tag, manchmal aber eben auch für einen ganzen. So wie heute.
Für mich bedeutet das: Schon 9 Uhr zur Galerie watscheln, den Rolladen vor der Tür hochfahren (coole Sache - fühlt sich an, als ob ich Ladenbesitzer wäre), die Tür aufschließen und die leere Galerie betreten. Dann warten, bis alle so langsam eingetrudelt sind und dann einfach mal so 6 Stunden Beschäftigung in Form von möglichst kreativen Ideen aus dem Ärmel schütteln. Ich hätte nie gedacht, dass das so schwer ist, ehrlich!
Das tückische an der ganzen Sache: Die Galerie scheint eine Mischinstitution für Teenager, gesitig Behinderte und Menschen mit psychischen Störungen sein. Na Prost Mahlzeit. Ich freu mich ja ehrlich, dass Basia mir zutraut mit der Rasselbande allein zu bleiben, aber manchmal ist das wirklich "bardzo trudne" (sehr schwierig)!
Ein paar erklärende Episoden:
Da hab ich mir doch in den Kopf gesetzt mit meinen Herzchen einen Adventskalender zu basteln. Möchte mal jemand halb Polnisch, halb Englisch erklären, wie dieses Gebilde ausschauen soll, was man dafür braucht und das es nicht Sinn der Sache ist, wenn Agnieszka vier ihrer sechs Bildchen mit einem Tannenbaum und Weihnachtsgeschenken bemalt? Pani Wojtko arbeitete wie immer ganz gut, aber es war offensichtlich, dass es ihm wesentlich mehr Freude gemacht hatte mir Zeitungspapier zum Einpacken von Töpferwaren zu reichen, als kleine Engelchen mit Pastellkreiden zu malen. Marcin ist grundsätzlich eher schwer zum Arbeiten zu bewegen und mein "Marcin, pracujesz?" und "Marcin, co robisz?" geht mir mittlerweile schon selbst auf den Kranz. Ewa musste die ganze Zeit demonstrieren, dass sie unglaublich müde ist - toll, noch so eine hochmotivierte Persönlichkeit! Und Agnieszka arbeite zwar fleißig, hatte aber auch, wie immer, das Bedürfnis alle Anweisungen, die ich Marcin gegeben hab, noch mal in so richtig garstigem Ton zu wiederholen. Super, und wie weist man sie da jetzt auf Polnisch drauf hin?
Als Marcin innerhalb von 20 Minuten ungefähr zum fünften Mal vom Platz aufgesprungen war, stellte ich ihn vor die Wahl: Galerie sauber machen oder sich sinnvoll beschäftigen - ich hab ihn ja nicht einmal dazu gezwungen meine Adventskalender - Idee zu unterstützen. Daraufhin guckte er mich mit einem nicht zu definierenden Grinsen an und meinte: "Are you nervous?" What??? "No, I'm angry with you!". Es folgt eine unserer Diskussionen, an deren Ende er zwar sagt, dass es ihm leid tut, aber es ändert sich eben auch nichts. Und das Schlimmste: Eigentlich kann er ja gar nichts dafür! Denn Marcin ist nicht nur geistig behindert, sondern in erster Linie psychisch gestört. Super! Und wie soll ich jetzt damit umgehen? Was macht man, wenn sich eins seiner Schäfchen im Bad einschließt und sich 15 Minuten (und das ist ausnahmsweise mal keine meiner Übertreibungen) die Hände wäscht? Dann kam er raus, mit knallroten und eiskalten Händen und als er wieder am Tisch saß, erklärter er mir (übrigens nicht zum ersten Mal), dass er krank sei und das es ihm wehtun würde, aber das er wirklich nicht damit aufhören könne.
So sieht's aus auf meiner Arbeit. Grad befürchte ich, dass ihr ein falsches Bild von meinem Leben als EVSler bekommt, aber hey, eigentlich mach ich den ganzen Spaß ja gern. Nur die Tage, wo man genau weiß, dass man komplett auf sich allein gestellt ist und 6 Stunden lang niemanden zum Reden hat, die sind schwierig, das muss ich zugeben.
In regelmäßigen Abständen kommt es vor, dass Basia in einem anderen Teil unserer Organisation etwas erledigen muss, manchmal für einen halben Tag, manchmal aber eben auch für einen ganzen. So wie heute.
Für mich bedeutet das: Schon 9 Uhr zur Galerie watscheln, den Rolladen vor der Tür hochfahren (coole Sache - fühlt sich an, als ob ich Ladenbesitzer wäre), die Tür aufschließen und die leere Galerie betreten. Dann warten, bis alle so langsam eingetrudelt sind und dann einfach mal so 6 Stunden Beschäftigung in Form von möglichst kreativen Ideen aus dem Ärmel schütteln. Ich hätte nie gedacht, dass das so schwer ist, ehrlich!
Das tückische an der ganzen Sache: Die Galerie scheint eine Mischinstitution für Teenager, gesitig Behinderte und Menschen mit psychischen Störungen sein. Na Prost Mahlzeit. Ich freu mich ja ehrlich, dass Basia mir zutraut mit der Rasselbande allein zu bleiben, aber manchmal ist das wirklich "bardzo trudne" (sehr schwierig)!
Ein paar erklärende Episoden:
Da hab ich mir doch in den Kopf gesetzt mit meinen Herzchen einen Adventskalender zu basteln. Möchte mal jemand halb Polnisch, halb Englisch erklären, wie dieses Gebilde ausschauen soll, was man dafür braucht und das es nicht Sinn der Sache ist, wenn Agnieszka vier ihrer sechs Bildchen mit einem Tannenbaum und Weihnachtsgeschenken bemalt? Pani Wojtko arbeitete wie immer ganz gut, aber es war offensichtlich, dass es ihm wesentlich mehr Freude gemacht hatte mir Zeitungspapier zum Einpacken von Töpferwaren zu reichen, als kleine Engelchen mit Pastellkreiden zu malen. Marcin ist grundsätzlich eher schwer zum Arbeiten zu bewegen und mein "Marcin, pracujesz?" und "Marcin, co robisz?" geht mir mittlerweile schon selbst auf den Kranz. Ewa musste die ganze Zeit demonstrieren, dass sie unglaublich müde ist - toll, noch so eine hochmotivierte Persönlichkeit! Und Agnieszka arbeite zwar fleißig, hatte aber auch, wie immer, das Bedürfnis alle Anweisungen, die ich Marcin gegeben hab, noch mal in so richtig garstigem Ton zu wiederholen. Super, und wie weist man sie da jetzt auf Polnisch drauf hin?
Als Marcin innerhalb von 20 Minuten ungefähr zum fünften Mal vom Platz aufgesprungen war, stellte ich ihn vor die Wahl: Galerie sauber machen oder sich sinnvoll beschäftigen - ich hab ihn ja nicht einmal dazu gezwungen meine Adventskalender - Idee zu unterstützen. Daraufhin guckte er mich mit einem nicht zu definierenden Grinsen an und meinte: "Are you nervous?" What??? "No, I'm angry with you!". Es folgt eine unserer Diskussionen, an deren Ende er zwar sagt, dass es ihm leid tut, aber es ändert sich eben auch nichts. Und das Schlimmste: Eigentlich kann er ja gar nichts dafür! Denn Marcin ist nicht nur geistig behindert, sondern in erster Linie psychisch gestört. Super! Und wie soll ich jetzt damit umgehen? Was macht man, wenn sich eins seiner Schäfchen im Bad einschließt und sich 15 Minuten (und das ist ausnahmsweise mal keine meiner Übertreibungen) die Hände wäscht? Dann kam er raus, mit knallroten und eiskalten Händen und als er wieder am Tisch saß, erklärter er mir (übrigens nicht zum ersten Mal), dass er krank sei und das es ihm wehtun würde, aber das er wirklich nicht damit aufhören könne.
So sieht's aus auf meiner Arbeit. Grad befürchte ich, dass ihr ein falsches Bild von meinem Leben als EVSler bekommt, aber hey, eigentlich mach ich den ganzen Spaß ja gern. Nur die Tage, wo man genau weiß, dass man komplett auf sich allein gestellt ist und 6 Stunden lang niemanden zum Reden hat, die sind schwierig, das muss ich zugeben.
Dienstag, 27. November 2007
Wie lebt es sich denn so mit zwei Leben?
Am Freitag 6:12 bin ich in den Zug nach Stettin gestiegen - Heimatbesuch...aber wie jetzt, Heimat? Zu Hause? Wo? Wer? Was?Aaaaah!!!
Aber eins nach dem anderen:
Mein lieber Opa hat am Samstag zusammen mit seinen kleinen Zwillingsbrüdern eine riesen Familien - Geburtstagsfeier veranstaltet - eine gute Gelegenheit die ganze Rasselbande von Onkels, Tanten, Cousins, Cousinen und angeheirateten, verstieft-dingsbumsten Menschen...also viele Leute mal wieder zu sehen.
Deshalb also der interessante und von vielen Leuten belächelte Plan mich für einen Wochenendbesuch insgesamt 20 Stunden im Zug durchschaukeln zu lassen.
Seltsames Gefühl, die Strecke, die ich vor mehr als zwei Monaten hierher gefahren bin, mal in die andere Richtung zu zuckeln. Seltsam, wie sehr sich mein Blick auf Polen in nur zwei Monaten schon verändert hat. Liebevoll muss ich Dinge belächeln, die mich bei meiner Ankunft fast noch ein bisschen geschockt haben. Und als ich in Stettin in den Zug der DB einsteige, der mich über die Grenze bringen soll, hab ich nicht nur ein bisschen das Gefühl mein Heimatland zu verlassen, sondern bin auch ehrlich geschockt, wie unglaublich mich die Durchsagen in den deutschen Zügen und Bahnhöfen nerven. Wie oft sitze ich in Polen im Zug und starre nervös aus dem Fenster um auch ja nicht den richtigen Bahnhof zu verpassen, der grundsätzlich nicht angesagt wird. Aber das in Deutschland ist irgendwie auch nicht besser: Alle 5 Minuten irgendeine nervtötende Stimme, die den Stopp im kleinsten Kaff in allen Sprachen der Welt, aber mit anstrengend deutschem Akzent durchgibt - wie soll man da ein Buch lesen, Vokabeln lernen oder ungestört aus dem Fenster gucken können? Im nächsten Zug von Angermünde nach Berlin hab ich die Ehre mit zwei Wir - sind - so - cool - und - hören - Gangster - Mucke - mit - dem - Handy - Typen im gleichen Teil des Zuges zu sitzen.
Aber es wurde besser. Niemand, den ich an diesem Wochenende traf, gab mir auch nur einen Augenblick lang das Gefühl, die letzten zwei Monate in einem anderen Land gelebt zu haben. Nein, es war als wäre ich nie weg gewesen.
Als ich dann am Sonntagabend auf dem Fußboden meines geliebten Zimmers eine Flasche Wein mit Lukas, Aaron, Frie und Ben leerte (danke, der Abend war einfach, aber super!) konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich am nächsten Abend wieder in Danzig sein sollte. Nicht weil es hier so furchtbar ist, sondern einfach weil es irgendwie zwei verschiedene Leben sind. Und so lang ich mich grad in dem einen aufhalte, kann ich mir das andere nicht vorstellen.
Meine beiden Leben sind ziemlich toll und zum Glück so unterschiedlich, dass ich sie nicht permanent vergleichen muss. Aber ein bisschen anstrengend ist das "Hin - und - Her - Springen" doch, irgendwie, wie auch immer.
Das Wochenende war schön, danke an alle, die dazu beigetragen haben (damit meine ich auch Telefonate, versuchte Treffen und zufällige Begegnungen auf der Straße); der Abschied war nicht leicht, aber auch nicht so hart wie der letzte (was wohl nicht weiter verwunderlich ist, denn zu Weihnachten gehts ja schon wieder gen Leipzig) und das Ankommen war seltsam, aber nicht so verquer wie vor zwei Monaten.
Das Gefühl von einem Zu Hause zum anderen zu fahren bleibt komisch, aber vielleicht kann man sich sogar daran gewöhnen.
Aber eins nach dem anderen:
Mein lieber Opa hat am Samstag zusammen mit seinen kleinen Zwillingsbrüdern eine riesen Familien - Geburtstagsfeier veranstaltet - eine gute Gelegenheit die ganze Rasselbande von Onkels, Tanten, Cousins, Cousinen und angeheirateten, verstieft-dingsbumsten Menschen...also viele Leute mal wieder zu sehen.
Deshalb also der interessante und von vielen Leuten belächelte Plan mich für einen Wochenendbesuch insgesamt 20 Stunden im Zug durchschaukeln zu lassen.
Seltsames Gefühl, die Strecke, die ich vor mehr als zwei Monaten hierher gefahren bin, mal in die andere Richtung zu zuckeln. Seltsam, wie sehr sich mein Blick auf Polen in nur zwei Monaten schon verändert hat. Liebevoll muss ich Dinge belächeln, die mich bei meiner Ankunft fast noch ein bisschen geschockt haben. Und als ich in Stettin in den Zug der DB einsteige, der mich über die Grenze bringen soll, hab ich nicht nur ein bisschen das Gefühl mein Heimatland zu verlassen, sondern bin auch ehrlich geschockt, wie unglaublich mich die Durchsagen in den deutschen Zügen und Bahnhöfen nerven. Wie oft sitze ich in Polen im Zug und starre nervös aus dem Fenster um auch ja nicht den richtigen Bahnhof zu verpassen, der grundsätzlich nicht angesagt wird. Aber das in Deutschland ist irgendwie auch nicht besser: Alle 5 Minuten irgendeine nervtötende Stimme, die den Stopp im kleinsten Kaff in allen Sprachen der Welt, aber mit anstrengend deutschem Akzent durchgibt - wie soll man da ein Buch lesen, Vokabeln lernen oder ungestört aus dem Fenster gucken können? Im nächsten Zug von Angermünde nach Berlin hab ich die Ehre mit zwei Wir - sind - so - cool - und - hören - Gangster - Mucke - mit - dem - Handy - Typen im gleichen Teil des Zuges zu sitzen.
Aber es wurde besser. Niemand, den ich an diesem Wochenende traf, gab mir auch nur einen Augenblick lang das Gefühl, die letzten zwei Monate in einem anderen Land gelebt zu haben. Nein, es war als wäre ich nie weg gewesen.
Als ich dann am Sonntagabend auf dem Fußboden meines geliebten Zimmers eine Flasche Wein mit Lukas, Aaron, Frie und Ben leerte (danke, der Abend war einfach, aber super!) konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich am nächsten Abend wieder in Danzig sein sollte. Nicht weil es hier so furchtbar ist, sondern einfach weil es irgendwie zwei verschiedene Leben sind. Und so lang ich mich grad in dem einen aufhalte, kann ich mir das andere nicht vorstellen.
Meine beiden Leben sind ziemlich toll und zum Glück so unterschiedlich, dass ich sie nicht permanent vergleichen muss. Aber ein bisschen anstrengend ist das "Hin - und - Her - Springen" doch, irgendwie, wie auch immer.
Das Wochenende war schön, danke an alle, die dazu beigetragen haben (damit meine ich auch Telefonate, versuchte Treffen und zufällige Begegnungen auf der Straße); der Abschied war nicht leicht, aber auch nicht so hart wie der letzte (was wohl nicht weiter verwunderlich ist, denn zu Weihnachten gehts ja schon wieder gen Leipzig) und das Ankommen war seltsam, aber nicht so verquer wie vor zwei Monaten.
Das Gefühl von einem Zu Hause zum anderen zu fahren bleibt komisch, aber vielleicht kann man sich sogar daran gewöhnen.
Mittwoch, 21. November 2007
Der Schlüssel zum Erfolg
Heut gibt's einfach mal wieder ne kleine Alltagsgeschichte.
Seit einer Woche wuseln in unserem Treppenhaus lauter Bauarbeiter herum, machen Krach, streichen die Wände und bespritzen unsere Tür mit Farbe. Und seit gestern haben wir einen neuen Briefkasten. Schick, wa? Aber wo bekomm ich den Schlüssel her?
Nachdem ich die drei Müllsäcke, die sich in unserem eh schon viel zu kleinen Flur stapelten, raus gebracht hatte, faste ich all meinen Mut zusammen und sprach einen der mürrischen Bauarbeiter an: "Gdzie jest klucz?" (Wo ist der Schlüssel) - und wedelte dabei mit den Armen in Richtung des neuen Briefkastens. Der Mann sagte irgendwas für mich unverständliches auf polnisch und zeigte auf den Briefkasten mit der Nummer 3 - wir haben aber die 6. Mhm...Zeit für meinen Standardsatz: "Movie (mit Haken am e) troche (wieder ein Haken) po polsko!", und dann sagte er in typisch polnischem Akzent: "Sprechen Sie ein bisschen Deutsch?" Na aber hallo! Am Ende dieser Konversation wusste ich dann, dass ich meinen Briefkastenschlüssel in der Wohnung Nr. 3 abholen muss - ja, da hätte ich vielleicht auch schon eher drauf kommen können. Also nix wie los, die Treppen raufgestiefelt - warum sind die Türen aller anderen Mitbewohner mit Plastikfolie abgeklebt, und unsere ist voller Farbspritzer? Egal!
Als die Tür von Nr. 3 geöffnet wurde, gab es ein freudiges Wiedersehen mit der Obstflecken - T-Shirt - Omi, deren Göttergatte uns damals mit der Haustür geholfen hatte. Die ahnte zum Glück schon was ich wollte, und fragte nur: "Klucz?". Und ich antwortete mit freudestrahlenden Augen: "Tak!". Dann folgte irgendein unverständliches polnisches Gemurmel, aber da sie vor einem kleinen Häufchen Papiertüten mit Zahlen drauf stand, versuchte ich es einfach mal mit folgender Antwort: "Sześć!" (sechs). Und siehe da, jetzt habe ich einen Briefkastenschlüssel.
Seit einer Woche wuseln in unserem Treppenhaus lauter Bauarbeiter herum, machen Krach, streichen die Wände und bespritzen unsere Tür mit Farbe. Und seit gestern haben wir einen neuen Briefkasten. Schick, wa? Aber wo bekomm ich den Schlüssel her?
Nachdem ich die drei Müllsäcke, die sich in unserem eh schon viel zu kleinen Flur stapelten, raus gebracht hatte, faste ich all meinen Mut zusammen und sprach einen der mürrischen Bauarbeiter an: "Gdzie jest klucz?" (Wo ist der Schlüssel) - und wedelte dabei mit den Armen in Richtung des neuen Briefkastens. Der Mann sagte irgendwas für mich unverständliches auf polnisch und zeigte auf den Briefkasten mit der Nummer 3 - wir haben aber die 6. Mhm...Zeit für meinen Standardsatz: "Movie (mit Haken am e) troche (wieder ein Haken) po polsko!", und dann sagte er in typisch polnischem Akzent: "Sprechen Sie ein bisschen Deutsch?" Na aber hallo! Am Ende dieser Konversation wusste ich dann, dass ich meinen Briefkastenschlüssel in der Wohnung Nr. 3 abholen muss - ja, da hätte ich vielleicht auch schon eher drauf kommen können. Also nix wie los, die Treppen raufgestiefelt - warum sind die Türen aller anderen Mitbewohner mit Plastikfolie abgeklebt, und unsere ist voller Farbspritzer? Egal!
Als die Tür von Nr. 3 geöffnet wurde, gab es ein freudiges Wiedersehen mit der Obstflecken - T-Shirt - Omi, deren Göttergatte uns damals mit der Haustür geholfen hatte. Die ahnte zum Glück schon was ich wollte, und fragte nur: "Klucz?". Und ich antwortete mit freudestrahlenden Augen: "Tak!". Dann folgte irgendein unverständliches polnisches Gemurmel, aber da sie vor einem kleinen Häufchen Papiertüten mit Zahlen drauf stand, versuchte ich es einfach mal mit folgender Antwort: "Sześć!" (sechs). Und siehe da, jetzt habe ich einen Briefkastenschlüssel.
Dienstag, 20. November 2007
Zurück im eigenen Chaos
So, da wär ich dann mal wieder - hat also doch ein bisschen länger gedauert, als ich dachte!
Hinter mir liegen 5 1/2 hektische, aber wunderschöne Tage. Mein Kopf ist voller Erlebnisse und Eindrücke, voller schöner und trauriger Gedanken und am liebsten möchte ich das alles rausplatzen lassen...ABER! Ja, da ist es, dass große ABER! Während der letzten Tage ist mir bewusst geworden, dass es unglaublich schwierig ist in Worte zu fassen, was ihn mir und meinem Leben gerade vorgeht. Nein, keine Angst, ich bin immer noch die gleiche Fränze - oder eben vielleicht doch nicht?
Gerade erlebe ich hier das, was ich mir so unglaublich für meine Zeit in Danzig gewünscht habe: Dass ich die ganze Zeit auf Achse bin; dass ich interessante Menschen treffe, mit denen man die beklopptesten Sachen anstellen kann, aber mit denen man eben auch mal ein ernsthaftes Gespräch führen kann, Leute, die einen Mal in den Arm nehmen und liebevoll über den Kopf streicheln, Leute, die die Arme ausbreiten und einen anstrahlen, wenn man sie in ihrer kleinen Volunteer - Wohnung besuchen kommt, Leute, bei denen man sich zu Haus fühlt, obwohl man sie erst seit 2 Wochen kennt; dass ich rumkomme und was von Polen sehe etc. etc. etc.
Und ich würde das so gerne teilen, aber ich hab das Gefühl, dass ich nur zwei Möglichkeiten habe: Entweder, ich berichte, was ich getan habe, oder ich schreibe so ein emotionales Rumgewurstel, wie gerade eben, mit dem ihr vielleicht gar nichts anfangen könnt.
Mal sehen, wo das hinführt, vielleicht erleb ich ja auch nochmal einen sehr rationalen Moment, in dem ich einfach nur ein bisschen berichten kann.
In diesm Sinne: Entschuldigung für das Gedankenchaos und Danke fürs Trotzdemlesen!
Hinter mir liegen 5 1/2 hektische, aber wunderschöne Tage. Mein Kopf ist voller Erlebnisse und Eindrücke, voller schöner und trauriger Gedanken und am liebsten möchte ich das alles rausplatzen lassen...ABER! Ja, da ist es, dass große ABER! Während der letzten Tage ist mir bewusst geworden, dass es unglaublich schwierig ist in Worte zu fassen, was ihn mir und meinem Leben gerade vorgeht. Nein, keine Angst, ich bin immer noch die gleiche Fränze - oder eben vielleicht doch nicht?
Gerade erlebe ich hier das, was ich mir so unglaublich für meine Zeit in Danzig gewünscht habe: Dass ich die ganze Zeit auf Achse bin; dass ich interessante Menschen treffe, mit denen man die beklopptesten Sachen anstellen kann, aber mit denen man eben auch mal ein ernsthaftes Gespräch führen kann, Leute, die einen Mal in den Arm nehmen und liebevoll über den Kopf streicheln, Leute, die die Arme ausbreiten und einen anstrahlen, wenn man sie in ihrer kleinen Volunteer - Wohnung besuchen kommt, Leute, bei denen man sich zu Haus fühlt, obwohl man sie erst seit 2 Wochen kennt; dass ich rumkomme und was von Polen sehe etc. etc. etc.
Und ich würde das so gerne teilen, aber ich hab das Gefühl, dass ich nur zwei Möglichkeiten habe: Entweder, ich berichte, was ich getan habe, oder ich schreibe so ein emotionales Rumgewurstel, wie gerade eben, mit dem ihr vielleicht gar nichts anfangen könnt.
Mal sehen, wo das hinführt, vielleicht erleb ich ja auch nochmal einen sehr rationalen Moment, in dem ich einfach nur ein bisschen berichten kann.
In diesm Sinne: Entschuldigung für das Gedankenchaos und Danke fürs Trotzdemlesen!
Mittwoch, 14. November 2007
Abmeldung
Morgen geht's auf nach Warschau. Warum? Ja, wenn ich das so genau wüsste.
Vor etwa zwei Wochen hat Natalia verzweifelt drei Freiwillige aus dem BigBrother BigSister - Projekt gesucht, die zu irgendeinem Event/Treffen/? nach Warschau fahren sollten. Da sie nur zwei gefunden hat, kam sie auf die glorreiche Idee mich dorthin zu schicken, auch wenn der ganze Spaß wohl auf Polnisch sein wird und ich die meiste Zeit mit den Ohren schlackern werde.
Also werde ich morgen 5:50 den Zug nach Warschau nehmen - und ja, das lässt sich mit meinen Schlafgewohnheiten nicht vereinbaren!
Aber egal, kostenlos zwei Tage Warschau, viele fremde Leute und überhaupt einfach ein bisschen Abwechslung in meinem kleinen danziger Leben - das kann ich mir doch nicht entgehen lassen!
Ich weiß noch nicht, wann es mich hier am Freitag wieder anspült und am Samstag sind wir mit dem BigBrother BigSister - Projekt, aber leider ohne meine kleine Ania, irgendwo in Polen auf einem Tagesausflug - den nächsten Eintrag verschiebe ich also einfach mal auf unbestimmte Zeit.
Bis denne, lasst es euch gut gehen, und hey, auch wenn ich gern hier bin - ihr fehlt mir!
Vor etwa zwei Wochen hat Natalia verzweifelt drei Freiwillige aus dem BigBrother BigSister - Projekt gesucht, die zu irgendeinem Event/Treffen/? nach Warschau fahren sollten. Da sie nur zwei gefunden hat, kam sie auf die glorreiche Idee mich dorthin zu schicken, auch wenn der ganze Spaß wohl auf Polnisch sein wird und ich die meiste Zeit mit den Ohren schlackern werde.
Also werde ich morgen 5:50 den Zug nach Warschau nehmen - und ja, das lässt sich mit meinen Schlafgewohnheiten nicht vereinbaren!
Aber egal, kostenlos zwei Tage Warschau, viele fremde Leute und überhaupt einfach ein bisschen Abwechslung in meinem kleinen danziger Leben - das kann ich mir doch nicht entgehen lassen!
Ich weiß noch nicht, wann es mich hier am Freitag wieder anspült und am Samstag sind wir mit dem BigBrother BigSister - Projekt, aber leider ohne meine kleine Ania, irgendwo in Polen auf einem Tagesausflug - den nächsten Eintrag verschiebe ich also einfach mal auf unbestimmte Zeit.
Bis denne, lasst es euch gut gehen, und hey, auch wenn ich gern hier bin - ihr fehlt mir!
Reden wir doch mal über das Wetter!
Das Wetter in Danzig macht mich fertig, ehrlich! Da wacht man früh auf, die Sonne scheint, die Pfützen glänzen und wenn man aus dem Bad zurückkommt, ist der Himmel dunkelgrau. Auf dem Weg zur Galerie fallen ein paar zarte Schneeflöckchen, eine halbe Stunde später bricht die Sonne durch die Wolkendecke und gleichzeitig fängt es an zu graupeln - häh? Was soll das?
Ganz ehrlich, da muss ich mich über meine Stimmungsschwankungen nicht wundern, oder? Das hält man doch im Kopp nich aus!
Ganz ehrlich, da muss ich mich über meine Stimmungsschwankungen nicht wundern, oder? Das hält man doch im Kopp nich aus!
Dienstag, 13. November 2007
Das Land der Nicht-Versteher
"Niemcy" ist polnisch und bedeutet "Deutschland".
Als wir uns am Sonntag Nachmittag mit Kasia und Ania zum Käffchen trafen, fragte mich Ania, ob ich denn eigentlich wüsste, was Niemcy ursprünglich bedeuten würde - wusste ich natürlich nicht.
Die Erklärung: Polen und Deutsche sind Nachbarstaaten, können sich aber aufgrund der extremen sprachlichen Unterschiede nur schwer miteinander verständigen - und Niemcy bedeutet mehr oder weniger "das Land der Nichtversteher".
Als wir uns am Sonntag Nachmittag mit Kasia und Ania zum Käffchen trafen, fragte mich Ania, ob ich denn eigentlich wüsste, was Niemcy ursprünglich bedeuten würde - wusste ich natürlich nicht.
Die Erklärung: Polen und Deutsche sind Nachbarstaaten, können sich aber aufgrund der extremen sprachlichen Unterschiede nur schwer miteinander verständigen - und Niemcy bedeutet mehr oder weniger "das Land der Nichtversteher".
Montag, 12. November 2007
Es wird!
Es geht voran mit dem Unterfangen "Aufbau eines sozialen Netzes".
Am Samstag war ich zur Volunteer - Party in Gdynia, habe mit lauter netten und herzlichen Menschen getanzt, mit denen ich dann am Sonntag in Sopot zum Käffchen trinken war.
Und siehe da, sobald ich nicht mehr das Gefühl habe, dass ich ein bisschen Freundlichkeit in unserer Wohnung zum Überleben brauche, kann ich viel spaßiger mit meinem werten Mitbewohner umgehen und hab tatsächlich weniger Angst vor seiner schlechten Laune.
Ja, vielleicht brauch ich wirklich nur ein bisschen Geduld, mit mir und mit meiner Umwelt.
Am Samstag war ich zur Volunteer - Party in Gdynia, habe mit lauter netten und herzlichen Menschen getanzt, mit denen ich dann am Sonntag in Sopot zum Käffchen trinken war.
Und siehe da, sobald ich nicht mehr das Gefühl habe, dass ich ein bisschen Freundlichkeit in unserer Wohnung zum Überleben brauche, kann ich viel spaßiger mit meinem werten Mitbewohner umgehen und hab tatsächlich weniger Angst vor seiner schlechten Laune.
Ja, vielleicht brauch ich wirklich nur ein bisschen Geduld, mit mir und mit meiner Umwelt.
Samstag, 10. November 2007
Erst vergleichen, dann um Hilfe rufen...
Auf meinem Seminar in Warschau habe ich Stefania aus Italien und Akaki aus Georgien kennengelernt. Die beiden sind ebenfalls EVSler und wohnen in Gdansk Przymorze. Gestern abend hab ich die beiden in ihrer Wohnung besucht und es war nicht nur ausgesprochen schön mal mit jemand anderem zu kommunizieren, sondern auch ganz interessant eine andere Multikulti-WG und ihre Lebensweise zu bestaunen. Akaki und Stefania wohnen zusammen mit einer Ukrainerin und einem Griechen - und fragt mich nicht warum, aber irgendwie kommen die wesentlich besser miteinander aus als wir. Dort herrscht eine viel wärmere und herzlichere Atmosphäre, dort sitzt man gemeinsam an einem Tisch und mumpelt den köstlichen Nudelsalat, den Michalis (der Grieche) gemacht hat. Also ein Hilferuf an alle, die vielleicht nicht gerade frisch zu Hause "ausgezogen" sind, wie ich, sondern schon ein bisschen Erfahrung mit dem WG - Leben haben. Wie erreicht man einen freundlichen und offenen Umgang miteinander?
Freitag, 9. November 2007
Die Frage nach dem Sinn
Mal so ganz rational betrachtet: Warum mache ich das hier eigentlich?
Ich verlasse Leipzig und damit so viele Dinge die ich so unglaublich lieb habe um mir in einer fremden Stadt in einem fremden Land für nichtmal ein Jahr ein Leben aufzubauen - mit allem was dazu gehört. Und während ich versuche mir hier ein Netz aus sozialen Kontakten aufzubauen, die Sprache lerne und alles daran setze so viele Menschen wie möglich kennenzulernen, verfliegt die Zeit.
Und warum zum Teufel mache ich das? Betrachten wir die Sache mal so: Wenn meine Pläne nicht aufgehen sollten und ich es nicht schaffe eben dieses soziale Netz aufzubauen, dann werde ich mir die Frage, wie es mir in Polen gefallen hat, nie mit einem ehrlichen "Gut!" beantworten können. Schaffe ich es allerdings, mir hier einen "Freundeskreis" aufzubauen, mich hier richtig wohl und zu Hause zu fühlen, wie schwer wird es dann werden nächsten Sommer die Koffer zu packen und sich wieder an das andere zu Hause zu gewöhnen?
Nein, so ganz klar ist mir gerade nicht, warum ich mich für diesen Weg entschieden habe...
Ich verlasse Leipzig und damit so viele Dinge die ich so unglaublich lieb habe um mir in einer fremden Stadt in einem fremden Land für nichtmal ein Jahr ein Leben aufzubauen - mit allem was dazu gehört. Und während ich versuche mir hier ein Netz aus sozialen Kontakten aufzubauen, die Sprache lerne und alles daran setze so viele Menschen wie möglich kennenzulernen, verfliegt die Zeit.
Und warum zum Teufel mache ich das? Betrachten wir die Sache mal so: Wenn meine Pläne nicht aufgehen sollten und ich es nicht schaffe eben dieses soziale Netz aufzubauen, dann werde ich mir die Frage, wie es mir in Polen gefallen hat, nie mit einem ehrlichen "Gut!" beantworten können. Schaffe ich es allerdings, mir hier einen "Freundeskreis" aufzubauen, mich hier richtig wohl und zu Hause zu fühlen, wie schwer wird es dann werden nächsten Sommer die Koffer zu packen und sich wieder an das andere zu Hause zu gewöhnen?
Nein, so ganz klar ist mir gerade nicht, warum ich mich für diesen Weg entschieden habe...
Donnerstag, 8. November 2007
So ein Theater
Es gibt ziemlich viele Dinge, die ich schon immer mal ausprobieren wollte. Dummerweise sind die meist recht zeitaufwendig und so bleibt es beim guten Willen. Und eins dieser ominösen Dinge ist Theater spielen.
Teil unseres EVS- Projektes ist ein Theaterprojekt zusammen mit unseren "Geschwistern". Und heut war die erste Probe - allerdings ohne meine kleine Ania, die ist nämlich momentan zur Kur irgendwo in den Bergen.
Lustig war's trotzdem, zwei Stunden Theaterworkshop in Polnisch, Natalia, die ständig versucht hat zu übersetzen, 7 Freiwillige und 5 geistig Behinderte, lustige Pantomimespiele und Theaterübungen. Wie intensiv die ganze Angelegenheit wird, wird sich in der Zukunft zeigen - aber hey, ich besuche immerhin einmal in der Woche einen Theaterkurs.
Teil unseres EVS- Projektes ist ein Theaterprojekt zusammen mit unseren "Geschwistern". Und heut war die erste Probe - allerdings ohne meine kleine Ania, die ist nämlich momentan zur Kur irgendwo in den Bergen.
Lustig war's trotzdem, zwei Stunden Theaterworkshop in Polnisch, Natalia, die ständig versucht hat zu übersetzen, 7 Freiwillige und 5 geistig Behinderte, lustige Pantomimespiele und Theaterübungen. Wie intensiv die ganze Angelegenheit wird, wird sich in der Zukunft zeigen - aber hey, ich besuche immerhin einmal in der Woche einen Theaterkurs.
Dienstag, 6. November 2007
Warszawa, Praga - Das zweite Gesicht Warschaus
Nur um noch eines klarzustellen: Ich finde Warschau toll, aber das Wetter war furchtbar und die Altstadt hab ich meist im Dämmerlicht oder mitten in der Nacht gesehen - die Bilder sind dementsprechend nicht "bloggreif". Also bekommt ihr das zu sehen, was ich eh am allerliebsten fotografiere: das Unschöne!
Fränze jade do Warszawa
Da bin ich wieder, zurück aus der wundervollen Hauptstadt meines neuen Heimatlandes. Hinter mir liegen 4 Tage mit 23 lustigen, aufgeschlossenen und freundlichen Europäeren, die ihren EFD in Polen absolvieren. Ich habe einige Leute vom Ausreiseseminar wiedergetroffen, neue Kontakte zu Leuten in fast allen sehenswerten Städten Polens geknüpft, den Blick überWarschau vom Kulturpalast aus genossen, den Stadtteil Praga bestaunt und die Altstadt bewundert, mit Erasmus-Studenten aus Portugal Geburtstagslieder gesungen und Mut geschöpft, dass ich all die kleinen Problemchen, die mir in Danzig noch im Wege stehen, bewältigen kann.
Momentan habe ich keine Lust jede Einzelheit wiederzugeben, aber vielleicht packt mich ja in den nächsten Tagen das Blogger-Fieber dermaßen, dass ich die letzten Tage noch mal detailiert aufschreibe - aber ich versprech' mal lieber nix, wa?
Momentan habe ich keine Lust jede Einzelheit wiederzugeben, aber vielleicht packt mich ja in den nächsten Tagen das Blogger-Fieber dermaßen, dass ich die letzten Tage noch mal detailiert aufschreibe - aber ich versprech' mal lieber nix, wa?
Donnerstag, 1. November 2007
Abmeldung
Morgen geht's auf nach Warschau, zum On-arrival-Seminar!
Neuigkeiten aus meinem polnischen Leben gibt's vorraussichtlich wieder ab dem 6.11.!
Bis dahin: Lasst es euch gut gehen und passt auf euch auf, denn ich will euch doch alle nächsten Sommer gesund und munter wieder sehen.
Liebste Grüße von der Fränze
Neuigkeiten aus meinem polnischen Leben gibt's vorraussichtlich wieder ab dem 6.11.!
Bis dahin: Lasst es euch gut gehen und passt auf euch auf, denn ich will euch doch alle nächsten Sommer gesund und munter wieder sehen.
Liebste Grüße von der Fränze
Friedhofstrubel
Das bedeutet für mich: Frühstück um zwölf! Und dann? Was macht man mit dem Rest eines freien Tages?
Man geht auf den Friedhof. Und was ich da gesehen hab, hat mich fast umgehauen. Der gesamte Friedhof vollgestopft mit Menschen aller Altersstufen; traurige, aber auch auffallend viele lachende Gesichter; Gräber, die unter unzähligen von Kerzen verschwanden. Mit ein paar mehr Friedhofsbesuchern hatte ich ja durchaus gerechnet, aber diese Massen?
Nach einer heißen Schokolade im Pikawa sind Elodie und ich im Finstern nochmal zurückgepilgert auf einen von tausenden von Kerzen beleuchteten Friedhof - wunderschön!
Die Bilder sind leider nicht besonders toll geworden, denn im hellen fand ich es etwas pietätlos Nahaufnahmen zu machen und im dunkeln war meine Hand zu wacklig. Egal, das hier ist keine Galerie, sondern ein Blog!
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